Infrastruktur

Die Verkehrswende erfordert ein integriertes Politikkonzept. Nur dann wird der Aufbau der Infrastruktur möglich und der Weg zur Klimaneutralität überschau- und gangbar.

Infrastrukturinvestitionen können die Verkehrswende beschleunigen und zum notwendigen Wandel beitragen – oder das bestehende Verkehrssystem zementieren und das Umsteuern unnötig teuer und langwierig machen. Um es dazu nicht kommen zu lassen sind unterschiedliche politische Fachperspektiven auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Diese Integration kann ein „Verkehrswendekonzept 2030“ bewirken: Der Weg zu der bereits politisch beschlossenen Minderung der Treibhausgas-Emissionen um 40 bis 42 Prozent (bis 2030 gegenüber 1990) wird auf diese Weise überschau- und gangbar.

Für die Planung von Infrastruktur folgt aus dem Verkehrswendekonzept 2030 zunächst die Stärkung der Schiene. Neu ist darüber hinaus, dass die Verkehrsinfrastruktur in Zukunft aus mehr besteht als nur aus Beton und Stahl. Die neue intelligente Verkehrsinfrastruktur umfasst Ladepunkte, Tankstellen für alternative Kraftstoffe sowie ein flächendeckend schnelles Internet. Das alles ist zu finanzieren, während die Elektrifizierung des Verkehrs die Einnahmen aus der Energiesteuer schrumpfen lässt. Daraus folgt, dass das System von Entgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen für den Verkehrs- und Strombereich zu reformieren ist.

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Kernergebnisse

  1. 1

    Die Energiewende in den Stromverteilnetzen gelingt auch bei einer Vollelektrifizierung des Pkw-Verkehrs.

    Netzdienliches Laden reduziert Lastspitzen durch gleichzeitig ladende Fahrzeuge und elektrische Wärmepumpen. Außerdem verlagert es Verbrauch in Zeiten mit hohen Einspeisespitzen durch Sonnen- und Windenergieanlagen.

  2. 2
  3. 3
  4. 4

    Gesteuertes Laden lässt sich so gestalten, dass es für die Nutzer kaum merkliche Einschränkungen mit sich bringt.

    Hierfür muss netzdienliche Ladesteuerung zum Standard werden. Es braucht sichere Informations- und Kommunikationstechnologie, Anreize und gegebenenfalls Verpflichtungen zur Steuerbarkeit. Präventive, indirekte Steuerung über Anreize zum netzdienlichen Laden sollten Vorrang vor direkter Steuerung durch den Verteilnetzbetreiber haben.

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    Die Energiewende in den Stromverteilnetzen gelingt auch bei einer Vollelektrifizierung des Pkw-Verkehrs.

    Netzdienliches Laden reduziert Lastspitzen durch gleichzeitig ladende Fahrzeuge und elektrische Wärmepumpen. Außerdem verlagert es Verbrauch in Zeiten mit hohen Einspeisespitzen durch Sonnen- und Windenergieanlagen.

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    Gesteuertes Laden lässt sich so gestalten, dass es für die Nutzer kaum merkliche Einschränkungen mit sich bringt.

    Hierfür muss netzdienliche Ladesteuerung zum Standard werden. Es braucht sichere Informations- und Kommunikationstechnologie, Anreize und gegebenenfalls Verpflichtungen zur Steuerbarkeit. Präventive, indirekte Steuerung über Anreize zum netzdienlichen Laden sollten Vorrang vor direkter Steuerung durch den Verteilnetzbetreiber haben.

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