Ländlicher Verkehr

Für die Bewohner dünn besiedelter Gegenden bleibt das Auto wichtig, fährt aber in Zukunft mehr und mehr elektrisch. Darüber hinaus ermöglicht es digitale Technik, Pkw-Verkehr auch auf den ÖPNV zu verlagern.

Um die individuelle Mobilität in ländlichen Räumen aufrechtzuerhalten, sind die Bewohner heute und auch perspektivisch meist auf ihr Auto angewiesen. Damit dies im Einklang mit den Erfordernissen des Klimaschutzes geschieht, ist auf die technische Effizienz, in diesem Fall auf die Elektrifizierung des Antriebsstranges, zu setzen. Die durchschnittlichen Fahrprofile in Kombination mit den in der Regel vorhandenen Lademöglichkeiten in der eigenen Garage oder am Arbeitsort sind mit heutigen Batteriereichweiten zu bewältigen.

Technologische Verbesserungen sind jedoch nicht der einzige Weg zu mehr Klimaschutz. Die Verlagerung des Pkw-Verkehrs auf umweltverträglichere Verkehrsmittel erfährt durch die mit der Digitalisierung erweiterten Möglichkeiten neue Potenziale. So können beispielsweise Ruf- und Bürgerbuskonzepte über „Apps“ flexibel erweitert werden. Der meist starr organisierte und über Schülerverkehre finanzierte ÖPNV lässt sich modernisieren, das Angebot an die Nachfrage anzupassen. Dafür ist das herkömmliche Finanzierungssystem auf den Prüfstand zu stellen. Auch der perspektivische Einsatz autonomer Fahrzeuge in ländlichen Gebieten bietet großes Potenzial für die Gestaltung finanzierbarer und attraktiver ÖPNV-Angebote. Diese könnten jederzeit und allerorts buchbar sein und damit besonders nah an die die Qualität und Flexibilität eines privaten Pkw heranrücken.

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