Bedarfsverkehr im ländlichen Raum

  • Laufzeit: 11/2021 - 05/2022

Welche Chancen und Herausforderungen bietet der On-Demand-Verkehr im ländlichen Raum? Zu dieser Fragestellung entwickelt das Projekt Handlungsempfehlungen für kommunale Aufgabenträger.

Im ländlichen Raum ist es eine besondere Herausforderung, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Distanzen sind oft lang, die Nachfrage im ÖPNV lässt sich nur schwer bündeln, der private Pkw bestimmt den Verkehr. Um den Menschen eine Alternative zum eigenen Auto zu bieten, ist die Weiterentwicklung des ÖPNV von zentraler Bedeutung.

Mobilitätsangebote, die sich flexibel nach den Bedürfnissen der Menschen richten, können bei der Erweiterung und Modernisierung des ÖPNV eine wichtige Rolle spielen. Die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes 2021 ermöglicht neue bedarfsorientierte Formen des ÖPNV. Fahrgäste können jetzt auch mit Kleinbussen befördert werden, die nicht länger an Linien und Fahrpläne gebunden sind, sondern auf Bestellung fahren.

Im Projekt werden anhand einer Simulation Erkenntnisse über Angebots-, Betriebs- und Nachfragekenngrößen für Ridepooling für unterschiedliche ländliche Raumtypen gewonnen. Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen für die Aufgabenträger und Akteure vor Ort zum ökonomisch wie ökologisch sinnvollen Einsatz von On-Demand-Verkehren erarbeitet. Dabei wird der Zugewinn an Angebotsqualität den Betriebskosten gegenübergestellt.

Bei der Erstellung der Studie wird Agora Verkehrswende durch die Projektpartner Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unterstützt. Ausführende Projektpartnerin ist die PTV Group.

 

Projektleitung

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